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Ich bin mit der Kündigung nicht einverstanden ...

Sie befinden sich ganz sicher in einer schwierigen und belastenden Situation. Egal welche Hintergründe die Kündigung hat; für Sie stellt die Kündigung eine Belastung dar. Eventuell tröstet es Sie zu lesen, dass jeden Tag hunderte von Kündigungen in Deutschland ausgesprochen werden.

Sie wollen sich gegen die Kündigung wehren, um Ihren Arbeitsplatz kämpfen. Dies ist eine Entscheidung, die Ihnen immer alle Optionen offen lässt. Sie veranlassen eine gerichtliche Überprüfung der Kündigung. Wird festgestellt, dass sie unwirksam ist, werden Sie Ihren Arbeitsplatz behalten.

Was, wenn Sie später die Lust an diesem Arbeitgeber verlieren? Auch dann haben Sie richtig entschieden! Im Rahmen einer Kündigungsschutzklage kann man auch darüber verhandeln, dass man nicht mehr zum Arbeitgeber zurückkehrt. In diesem Falle gibt es in aller Regel eine Abfindung. Je besser Sie verhandeln, je mehr Argumente Sie haben, desto höher dürfte die Abfindung ausfallen. Gleiches gilt natürlich auch dann, wenn Sie beim Arbeitgeber bleiben wollen. Je besser Ihre Argumente, desto wahrscheinlicher ist es, dass der Arbeitgeber seine Kündigung zurückzieht.

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1. Zum Anwalt gehen!

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wenn Sie gegen die Kündigung vorgehen wollen, brauchen Sie anwaltliche Unterstützung. Zwar können Sie auch selbst vor dem Arbeitsgericht klagen. Aber ehrlich: Werden Sie eine Klage schreiben können, die so gut ist wie sie ein Fachanwalt für Arbeitsrecht verfassen könnte? Wenn nein: Sind Sie mit einer Klage zufrieden, mit der Sie nicht das Beste für sich erreichen können?

Seit ca. 20 Jahren arbeite ich fast ausschließlich auf dem Gebiet des Arbeitsrechts. Ich habe dabei weit über 2.000 Kündigungsschutzverfahren begleitet. Ich habe argumentiert, gestritten, Beweise gesammelt und Zeugen befragt. Die Erfahrung, die ich dabei gewonnen habe, bringe ich in Ihrem Projekt gerne ein.

Bitte entscheiden Sie sich schnell, ob Sie zum Anwalt gehen wollen oder nicht. Dies aus folgendem Grund:

Vom Tage an, an dem Sie die Kündigung bekommen haben, haben Sie drei Wochen Zeit, um Kündigungsschutzklage zu erheben. Diese drei Wochen sind wichtig! Wenn Sie schnell zu mir kommen, besteht die Hoffnung, dass eine Klage gar nicht nötig ist, weil die drei Wochen als Verhandlungszeit reichen, um ein ordentliches Ergebnis außergerichtlich zu erreichen. Kommen Sie am letzten Tage der 3-Wochen-Frist zu mir, kann ich gar nichts anderes tun, als eine Kündigungsschutzklage für Sie bei Gericht einzureichen.

Und noch etwas:

Wenn eine Klage nötig wird, ist es immer gut, diese Klage in Ruhe vorzubereiten. Möglicherweise ist eine Rücksprache mit einem Kollegen hilfreich, der dann aber auch erst einmal für ein Gespräch zur Verfügung stehen muss.

Lassen Sie also nicht nutzlos Zeit verstreichen, sondern begeben sich zügig in anwaltliche Beratung.

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2. Nichts unterschreiben!

Wenn Ihr Arbeitgeber von Ihnen eine Unterschrift möchte, verweigern Sie diese bitte. In aller Regel gibt es dann, wenn man eine Kündigung bekommen hat, keinen zwingenden Grund, noch irgendetwas zu unterschreiben. So ist es für die Wirksamkeit der Kündigung z.B. nicht nötig, dass man deren Empfang quittiert.

Es kann Ihnen aber passieren, dass Ihnen etwas untergeschoben wird, womit Sie z.B. einen Klageverzicht erklären, ohne dies zu überblicken. Es ist deshalb hilfreich, Dokumente erst zu unterschreiben, nachdem diese anwaltlich überprüft worden sind.

Liebe Leserin, lieber Leser, bitte vertrauen Sie meiner aus mehreren hundert gerichtlichen Prozessen gewonnenen Erfahrung. Mit Ihrer Zuarbeit werde ich für Sie entweder außergerichtlich oder im gerichtlichen Verfahren ein gutes Ergebnis erzielen. Ich freue mich auf Sie.

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Fristlose Kündigung

Sie haben eine fristlose Kündigung bekommen? Wie sie jetzt am besten vorgehen:

Wenn sie ein fristlose Kündigung von Ihrem Arbeitgeber erhalten haben, gilt es zu allererst die Frage zu beantworten, ob sie mittels einer Kündigungsschutzklage dagegen vorgehen möchten.

Hierfür ist es unerlässlich, dass sie die Frist von drei Wochen einhalten. Der Fristlaut beginnt, sobald sie die Kündigung erhalten haben. Erheben Sie die Klage erst nach Ablauf der Frist, wird angenommen, dass die wichtigen Gründe der Kündigung tatsächlich vorlagen. Nicht nur, wenn Sie mit der Klage erreichen wollen, Ihr Arbeitsverhältnis wiederherzustellen, auch für die Vereinbarung einer angemessenen Abfindung muss die Frist eingehalten werden.

Entscheiden Sie sich für die Kündigungsschutzklage, so lassen Sie sich am besten anwaltlich vertreten. Das Arbeitsrecht ist vielschichtig und weist viele Besonderheiten auf, bei denen Ihnen unsere Fachanwaltschaft im Arbeitsrecht zugute kommt. Kontaktieren Sie uns möglichst unverzüglich nach Erhalt der Kündigung, so dass wir gemeinsam schnell eine zufriedenstellende Lösung finden können.

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Ordentliche Kündigung

Sie haben eine ordentliche Kündigung erhalten? Wie Sie jetzt am besten vorgehen:

Überlegen Sie sich innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der Kündigung, ob Sie gegen diese vorgehen möchten. Lassen Sie diese Frist verstreichen, ohne etwas zu unternehmen, wird die Kündigung als wirksam angenommen. Die Frist ist nicht nur wichtig, wenn Sie erreichen wollen, dass Ihr Arbeitsverhältnis bestehen bleibt, auch für Abfindungsverhandlungen muss die Frist eingehalten werden. Sobald die Frist verstrichen ist, lassen sich viele Arbeitgeber nicht mehr auf Verhandlungen ein.

Wenn Sie klagen möchten, kontaktieren Sie uns unverzüglich. Mit dem entsprechenden Know-How können wir dafür sorgen, dass eine Lösung gefunden wird, mit der sie auf lange Sicht zufrieden sind.

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AKTUELLES


BAG: Hinterbliebenen-Versorgung darf nicht an Mindestehedauer geknüpft werden
Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass Allgemeine Geschäftsbedingun-gen (AGB), die eine Hinterbliebenen-versorgung von einer Mindestehe-dauer von zehn Jahren abhängig machen, unwirksam sind.

BAG: Bei Massenentlassungen sind Sozialplan-Abfindung und Nachteilsausgleich verrechenbar
Eine kumulative Zahlung von Sozialplan-Abfindungen und eines Nachteilsausgleich können Arbeitnehmer bei fehlerhaften Massenentlassungen nicht verlangen. Aus dem aktuellen Urteil des Bundesarbeitsgerichts geht hervor, dass dies nicht gegen die Massenentlassungsrichtlinie verstoße.
Das Bild der Feder eines Füllfederhalters steht für die Schriftform, welche in diesem Fall erforderlich ist

Aufhebungsvertrag: Unwirksamkeit bei unfairem Verhandeln des Arbeitgebers
Arbeitnehmer können einen Aufhebungsvertrag nicht widerrufen, nur weil er in ihrer Privatwohnung abgeschlossen wurde. Es könnte aber andere Unwirksamkeitsgründe geben, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG).

Kein Mindestlohn bei Berufsorientierungspraktikum nach Unterbrechung
Ein Praktikum zur Orientierung für eine Berufsausbildung oder zur Aufnahme eines Studiums, das eine Dauer von drei Monaten nicht übersteigt, muss nicht mit dem gesetzlichen Mindestlohn entlohnt werden. Das Praktikum kann dabei aus Gründen in der Person des Praktikanten rechtlich oder tatsächlich unterbrochen und um die Dauer der Unterbrechungszeit verlängert werden, so das Bundesarbeitsgericht.

BAG: Treu und Glauben kann dem Verfall eines Anspruchs entgegenstehen
Macht der Schuldner dem Gläubiger die Geltendmachung des Anspruchs bzw. die Einhaltung der Frist durch aktives Tun oder pflichtwidrigen Unterlassens schwerer oder unmöglich, so kann ein Ausschluss des Anspruches der Grundsatz von Treu und Glauben entgegenstehen.

Kündigung wegen Verweigerung angeordneter Telearbeit unwirksam
Nutzt der Arbeitgeber sein Weisungsrecht dazu, den Arbeitnehmer aufzutragen, er solle im Rahmen von Home-Office von Zuhause aus arbeiten und weigert sich dieser, so ist eine diesbezüglich ausgesprochene Kündigung wegen Arbeitsverweigerung unwirksam, entschied das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg.

Bürgschaften durch Arbeitnehmer nicht grundsätzlich sittenwidrig
Das Bundesgerichtshof (BGH) entschied, dass Arbeitnehmer-bürgschaften für Arbeitgeber nicht grundsätzlich sittenwidrig sind. Damit wurde eine höchst umstrittene Rechtsfrage teilweise geklärt.

EuGH: Urlaub ist vererbbar
Ein Anspruch wegen überschüssigen Urlaubs besteht auch über den Tod hinaus. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg urteilte, dass die Erben eines verstorbenen Arbeitnehmers von dessen ehemaligem Arbeitgeber den nicht genommenen Jahresurlaub in Geld verlangen können.

BAG: Arbeitnehmer erhält Vergütung für Reisezeiten
Wird der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber für berufliche Tätigkeiten ins Ausland entsandt, so sind die für Hin- und Rückreise erforderlichen Zeiten als Arbeit anzusehen und auch dementsprechend zu vergüten. Entscheidend sei die Reisezeit, die sich bei einem Flug der Economy-Class ergebe. Dies hat das Bundesarbeitsgericht in seinem Urteil vom 17.10.2018 entschieden.

LAG Düsseldorf: Kündigungsschutzklage eines ehemaligen Air-Berlin-Piloten auch in zweiter Instanz abgewiesen
Ein ehemaliger Pilot der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin ist mit seiner Kündigungsschutzklage nun auch in zweiter Instanz gescheitert. Er machte geltend, es habe keine Betriebsstilllegung infolge der Insolvenz gegeben, weshalb seine Kündigung unwirksam sei. Das LAG Düsseldorf sah dies anders und wies die Berufung zurück. 

Keine Rückerstattungspflicht des Ausbildungsdarlehens durch potenzieller Arbeitnehmerin
Ein ehemaliger Auszubildender ist nicht verpflichtet, ein vom Arbeitgeber gewährtes Darlehen zur Finanzierung der Ausbildung zurückzuzahlen, entschied jüngst das Arbeitsgericht Siegburg.

Arztbesuch während der Arbeitszeit - Anspruch auf Vergütung?
Steht für den Arbeitnehmer während der Arbeitszeit ein Arztbesuch an, so besteht bei entsprechender Regelung im Tarifvertrag ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung für diese Zeit. Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen entschied, dass der Arbeitnehmer in Fällen unverschuldeter Arbeitsversäumnis ein Anspruch auf Lohnzahlung hat. Als unverschuldet gilt  - unter bestimmten Umständen - auch der Arztbesuch während der Arbeitszeit.

Ein Filialleiter im Bereich der Gastronomie muss nicht zwingend leitender Angestellter sein
Im Bereich der Systemgastronomie ist ein Filialleiter nicht automatisch ein leitender Angestellter. Eine Betriebsratswahl kann mit dieser Argumentation nicht angefochten werden, wie das Arbeitsgericht Neumünster nun entschied.

Vergleichsverhandlungen hemmen arbeitsvertragl. Ausschlussfristen
Beinhaltet der Arbeitsvertrag allgemeine Geschäftsbedingungen, nach denen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis innerhalb einer bestimmten Frist gerichtlich geltend gemacht werden müssen, wird diese Frist gehemmt, solange Arbeitgeber und Arbeitnehmer Vergleichsverhandlungen führen.

Bundesverfassungsgericht kippt Rechtsprechung des BAG zu sachgrundlosen Befristungen
Das Bundesverfassungsgericht hat die großzügigen Handhabung des Bundesarbeitsgerichts von sachgrundlosen Befristungen verworfen und festgestellt, dass erneute sachgrundlose Befristungen auch nach mehrjähriger Pause verfassungswidrig seien.

Lexikon

Informieren Sie sich zum Thema Kündigung

Im Lexikon finden Sie umfangreiche rechtliche Informationen rund um die Kündigung, das Recht der Arbeitnehmer, den Arbeitsvertrag, Abmahnung und Abfindung.

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